Ortsvereinsvorstand
Vorsitzender
Michael Hosang
Nach langem Überlegen bin ich im Februar 2013 in die SPD eingetreten. Mir war es wichtig Politik nicht nur interessiert zu beobachten, sondern mich im demokratischen Prozess aktiv einzubringen. Demokratie lebt von Beteiligung und lediglich wählen zu gehen hat mir nicht mehr gereicht.
Ich habe mich für die SPD entschieden, weil mich ihre Geschichte und ihre Grundwerte am stärksten angesprochen haben: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Gesellschaftliche Solidarität kostet Kraft, manchen auch Überwindung, aber sie ist meiner Meinung nach unumgänglich, wenn man langfristig Konflikte vermeiden und in Frieden und Freiheit zusammenleben möchte.
Ursprünglich aus Schleswig-Holstein kommend, bin ich im Jahr 2004 zum Studium der Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft nach Greifswald gezogen. Seit 2015 bin ich selbstständiger Gastronom und habe dadurch regelmäßigen Kontakt zu den unterschiedlichsten EinwohnerInnen Greifswalds.
Stellvertreter
Alexander Wawerek
Als ich 2012 eingetreten bin, haben die Fehler der Vergangenheit die Partei auch in ihren Wahlergebnissen eingeholt. Seit dem versuche ich mit Genossinnen und Genossen, das soziale Profil der Sozialdemokratie wieder zu stärken. Ich bin erfreut darüber, in Greifswald viele Mitstreiter*innen gefunden zu haben und in den Ortsvereinsvorstand gewählt worden zu sein.
Zuvor war ich im Vorstand der Jusos Vorpommern-Greifswald und auch stellvertretender Vorsitzender der Jusos Mecklenburg-Vorpommern. Während meines Studiums in Greifswald war ich zudem in der Hochschulpolitik aktiv, z.B. als Präsident des Studierendenparlaments. Seit dieser Zeit liegen mir die Themen Bildung und Kultur besonders am Herzen.
Unter Kulturpolitik verstehe ich den Einsatz für ein lebens- und liebenswertes Greifswald. Dazu zählen sowohl Jugend- und Studierendenkultur, das Nacht- und Barleben, als auch Theater und Ballett. So setze ich mich u.A. in Initiativen wie „Museumshafen bleibt grün“ ein, damit Erholungs- und Begegnungsflächen für die Menschen erhalten bleiben. Ebenso bin ich im Vorstand des „Förderverein BallettVorpommern“ und setze mich für unsere Jugendzentren ein.
Prof. Thomas Stamm-Kuhlmann
Ich bin 1971 der SPD beigetreten, weil diese Partei am konsequentesten für Freiheit und soziale Gerechtigkeit eingetreten ist.
Als Professor für Geschichte an der Universität Greifswald habe ich mich um die historischen Attraktionen unserer Region gekümmert, unter anderem im wissenschaftlichen Beirat des Museums Peenemünde und des Pommerschen Landesmuseums und im Sibylla-Schwarz-Verein. Der Kunstepoche der Romantik fühle ich mich besonders verbunden.
Im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung möchte ich mich dafür einsetzen, dass Geschichte mit Augenmaß für die Tourismusförderung genutzt wird. Aller Wohlstand muss aber mit dem Aufbau einer CO2-neutralen nachhaltigen Wirtschaft vereinbar sein. Mit der Natur kann man nicht verhandeln!
Schatzmeisterin
Carolyn Braun
Ich bin 2010 in die SPD eingetreten, weil ich mitreden wollte. Ich setze mich für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit ein.
Ich bin der Meinung, dass jedem Menschen die gleichen Chancen zustehen und das von Geburt an. Gerade in einer Welt die von Männern für Männer gemacht zu sein scheint, ist es wichtig, als Frau Flagge zu zeigen und sich gegenseitig zu unterstützen. Doch dies ist nicht genug. Generell darf Diskriminierung keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Dafür setze ich mich ein.
Meine Heimat ist Brandenburg, Greifswald ist mittlerweile seit mehr als sieben Jahren zu meinem Zuhause geworden. Hier hat es mich durch mein Studium der Rechtswissenschaften hingezogen. Ich bin seit einigen Jahren im Vorstand der SPD-Greifswald und habe zuvor in Brandenburg aber auch hier in Greifswald bei den Jusos im Vorstand mitarbeiten können. Zusätzlich greife ich der SPD-Fraktion als eine der beiden Geschäftsführerinnen unter die Arme.
Schriftführer
Nina Siermann
Beisitzer*innen
Dr. Christine Fast
Seit 1991 bin ich Mitglied der SPD, die für mich nach wie vor die einzige Partei ist, die soziale Gerechtigkeit in einem gesellschaftsübergreifenden Konsens durchsetzen kann. Sich um die zu kümmern, die keine eigene Stimme haben, war und ist für mich der Antrieb Politik zu machen und ich würde mich dabei am ehesten als realistische Linke verorten. Ich bin gebürtige Mannheimerin, habe in München Tiermedizin studiert und in Leipzig Doktorarbeit gemacht, mein Mann ist Berliner und auch Düsseldorf war ein langjähriger Wirkungsort. In all diesen Regionen habe ich mich stets heimisch gefühlt, wie auch seit 2004 in Vorpommern.
Kommunalpolitisch engagiere mich in der Ortsteilvertretung Riems und bin Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Im Verein „Winterkino Greifswald“ stärke ich die Vielfalt des Mediums Kino in der Region. Wir zeigen ausgewählte Arthausfilme in Neuenkirchen und als Mitglied des Landesverband „Filmkommunikation Mecklenburg-Vorpommern“ stärken wir die Verbreitung anspruchsvoller Filme in unseren Bundesland.
Jonas Dietrich
Seit 2016 bin ich Sozialdemokrat. Dabei war mir immer wichtig, dass wir eine Partei bleiben, die sich um die Probleme der Menschen kümmert, anstatt verkopfte Richtungsdebatten zu führen. Eine Partei besteht aus verschiedenen Meinungen, die es zusammenzuführen gilt. Nur wenn wir den Kompromiss aushalten, werden wir erfolgreich sein.
Da ich in Vorpommern aufgewachsen bin, weiß ich, dass die Menschen keine Revolution erwarten. Wir müssen nüchterne Sachpolitik in kleinen Schritten vorantreiben. Um die Menschen zu erreichen, müssen wir im Dialog bleiben, ich selbst bin dafür in diversen Vereinen und Verbänden ehrenamtlich tätig. Sozialdemokratie zeigt sich in erster Linie für mich dadurch, dass wir in unseren Kommunen gerecht verwalten, was wir erwirtschaften und dafür sorgen, dass alle Stimmen hierbei beteiligt werden.